| Erfolgreiche Gentechnik-Podiumsdiskussion in Reichelsheim/Odw. trotz Absagen der Gentechnik Befürworter |
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Frau Gudrun Kaufmann, ärztl. gepr. Gesundheitsberaterin von der gemeinnützigen und unabhängigen "Gesellschaft für Gesundheitsberatung, GGB e. V." und Mitglied im "Ökologischen Ärztebund. ÖÄB e. V." berichtet von einer erfolgreichen Podiums-Veranstaltung in Reichelsheim im Odenwald: Die Agro-Gentechnik-Podiumsdiskussion am 16. Oktober 2008 in der Reichenberghalle in Reichelsheim/Odenwald war ein Erfolg!
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. Aktuell!!! |
In Brasilien haben Wissenschaftler der Universität von Curitiba bei 74% der Proben bis zu 14 Milligramm Rückstände des Herbizids pro Kilogramm Gensoja nachgewiesen, was weit über dem Grenzwert liegt, der in der brasilianischen Pflanzenschutzgesetzgebung vorgeschrieben ist.
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Agro-Gentechnik in Brasilien ist Thema des Lateinamerika-Kongresses von Attac Deutschland
1994 bekam der weltweite Großkonzern Monsanto die Zulassung für den Anbau der herbizidresistenten Roundup Ready-Sojabohnen. Das besondere an der RR-Soja ist die Herbizidresistenz: Ihr wurden Gene eingebaut, damit sie vom Totalherbizid Glyphosat nicht zerstört wird. Die Argumente der BefürworterInnen sind die Stärkung der Konkurrenzfähigkeit der Landwirtschaft, die Erhöhung der Exporte und die Hungerbekämpfung. Den Bauern werden drei Hauptargumente genannt: 1) Herbizidtolerante Sojabohnen sollen den Ertrag steigern; 2) die Herbizidmengen würden reduziert und so die Betriebskosten vermindern; 3) die Verringerung von Herbizidmengen reduziere die Umweltverseuchung und verbessere die Qualität des Lebensmittels. Die realen Auswirkungen auf die Produktionsbedingungen der Bauern und das Leben der Menschen sind in Brasilien bereits heute abzusehen. Aus diesen Erfahrungen könnte Europa lernen.
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